Förderkreis Hilfe für Nepal e.V.

Neuigkeiten

2015:

03.08.:

5.000,- Euro gingen an die Dolpo Tulku Charitable Foundation. Heute haben wir ein Feedback erhalten wofür das Geld verwendet wird:

"Wir haben uns entschieden mit den 5000 Euro zwei Schulen im Dolakha Distrikt zu unterstützen. Die Projektbeschreibung ist angehängt und Spendenquittung kommt von unserer Kassenwärtin.
Ich hoffe Euch ist das Recht so. Wir haben auch viele Anfragen für die Renovierung von Tempeln, Stupas etc., aber wir dachten Schulen wären für euch angemessener"
Link zur Projektbeschreibung

31.05.:

Zwischenbericht zur Verwendung der Spendengelder.

Die Hilfsbereitschaft hat unsere Hoffnungen weit übertroffen, und dank der Spendenbereitschaft und auch der Weitergabe des Spendenaufrufs im Freundeskreis und beruflichem Umfeld konnten wir bisher über 50.000,- Euro für die Erdbebenopfer entgegennehmen.
Wir haben zuerst 10.000,- Euro als Nothilfe für alle, die sich an unseren ehrenamtlichen Repräsentanten vor Ort wenden. Er ist der Ansprechpartner für unsere Patenkinder und deren Familien, aber auch für Kliniken, soziale Einrichtungen und die Blinden-Gesellschaft, denn er ist - nicht nur für  uns- seit Jahrzehnten in der Koordination von Hilfsprogrammen für Nepal tätig und hat entsprechende Einblicke. 

Erste Maßnahmen:
Inzwischen wurden Gelder an Betroffene ausbezahlt, unter anderen auch an Familien unserer Patenkinder, wie z.B. Pundya, Vater zweier unserer Patenkinder  dessen Haus zusammengestürzt ist. Die Großeltern des Vaters kamen ums Leben, Mutter und Kinder kamen verletzt im Krankenhaus. Mit dem Notgeld konnte das existenziell Nötigste wieder angeschafft werden, auch Schulbücher und Schuluniformen für die Kinder, die jetzt wieder zur Schule gehen können, denn das Schulhaus steht noch. Damit die 6-köpfige Familie vor dem Monsun wieder ein Dach über dem Kopf hat, übernehmen wir auch vorübergehend die Miete für ein Zimmer.
Besonders betroffen sind diejenigen, die in der Tourismus-Branche gearbeitet haben. Zurzeit kommen fast keine Touristen nach Nepal und die meisten Führer und Träger sind jetzt arbeitslos und damit mittellos. Es gibt keine soziale Absicherung in Form von ALG oder Ähnlichem.
In Zusammenarbeit mit Dr. Ram Shrestha von Dhulikhel Hospital haben wir für 10.000,- Euro 300 Grundausstattungen (relief packages) für bedürftige Familien angeschafft und verteilt. Versorgt wurden damit Patienten, die nach medizinischer Versorgung aus der Klinik entlassen werden konnten, aber nichts mehr hatten, wohin sie gehen konnten. Die umliegenden Dörfer um das Dhulikhel Hospital sind total zerstört. Jedes dieser Pakete enthält einen Zelt, ein Kocher mit Küchenutensilien, Decken, Kleidung und ein Lebensmittelpaket ausreichend für mehrere Wochen. 
Ebenfalls 10.000,- Euro haben wir in Zusammenarbeit mit Dr. Banskota zur direkten Hilfe zur Verfügung gestellt. Dr. Banskota ist Chefarzt der terre des hommes Klinik für körperbehinderte Kinder. Auch er leistet direkte Hilfe in den umliegenden Dörfern und im Umfeld seiner Patienten, an der wir uns nun beteiligen.
Mit 5000.- Euro unterstützen wir die Arbeit einer engagierten Frauenorganisation, die seit dem ersten Tag nach der Katastrophe mit Nahrungsmittel und Medikamenten zu Fuß zu den Dörfern unterwegs sind, die anders nicht mehr erreichbar sind.
Weitere 5000.- Euro gehen an den Dolpo Tulku, den Abt der Dolpo-Region, die so abgelegen ist, dass man eine Woche zu Fuß unterwegs ist, um dorthin zu gelangen. Der junge Abt dieser Region ist sozial sehr engagiert und hat von uns schon mehrfach Unterstützung bei seinen Anliegen bekommen. 

In Planung:
Bei dem Erbeben wurde auch unser Altenheim "Abenteuerland" beschädigt und ist im zweiten Stock zurzeit nicht bewohnbar.
Wir warten noch auf den Kostenvoranschlag vom Bauingenieur und werden dann die notwendigen Mittel bereitstellen.
Ebenfalls geplant ist die Beschaffung von Baumaterialen für  denjenigen, die kein Haus mehr haben und auch finanziell nicht in der Lage sind, es selbst zu beschaffen.
Im Rahmen des weiteren Spendenflusses werden die bereits laufenden Projekte weitergeführt.

Wir möchten Ihnen allen herzlich für Ihre Hilfe danken und Ihnen versichern, dass wir das uns anvertraute Geld so effizient wie möglich - und ohne Abzüge- für die Erdbebenopfer einsetzen.

Nepal wird noch lange viel Hilfe brauchen, bitte bleiben Sie dabei.

Dr. med. B.N. Rana

10.05.:
Bis heute sind fast € 20.000,- an Spenden eingegangen, Wir bedanken uns bei allen Spendern.

29.04. (Aus der Bietigheimer Zeitung):

"Hilfe-fuer-Nepal": Hilfsorganisation will Not lindern

Das Erbeben in Nepal hat die ganze Welt erschüttert. Dem Freiberger Bhabani Rana geht die besonders Katastrophe nah. Seine Familie lebt in der Hauptstadt Kathmandu, außerdem Patenkinder, die seine eigene Hilfsorganisation betreut.


Um die Kinder in Nepal sorgt sich Renate Rana nach dem verheerenden Erdbeben besonders. 
Foto: Martin Kalb

Der einzige Draht, den Angehörige aus Deutschland im Moment nach Nepal finden, geht wohl über soziale Netzwerke. Der Nepalese Dr. Bhabani Rana und seine deutsche Frau Renate aus Freiberg leiten die Hilfsorganisation "Hilfe-fuer-Nepal" seit 25 Jahren und verfolgen dieser Tage sorgenvoll die schrecklichen Bilder im Fernsehen.

Kathmandu, die Hauptstadt von Nepal, ist die Heimat des Neurochirurgen. "Dort leben Geschwister, Neffen und Nichten meines Mannes, viele Freunde und über 100 Patenkinder über die Hilfsorganisation Hilfe-fuer-Nepal", sagt die Ehefrau. Sie fügt an: "Nach dem, was wir jetzt wissen, haben wir direkt keine Opfer zu beklagen. Genau Bescheid wissen wir allerdings noch nicht, denn es gibt keine Telefonkontakte im Moment."

Ihre Gedanken kreisen auch um den Fortbestand eines Altenheimes im Kathmandu-Tal, dessen Aufbau vor Jahren die Bietigheimer Musikgruppe Pur durch eine Großspende mit ermöglicht hat. "Wir wissen nicht, ob es in Schutt und Asche liegt. Besonders Ziegelsteinbauten sind eingefallen wie Kartenhäuser. Die Betonbauten der reicheren Schicht haben das Beben meist unbeschadet überstanden."

Kamel Rupakethi, der Mitarbeiter der Hilfsorganisation vor Ort, campiere im Moment mit seiner Familie im Garten - aus Angst vor Nachbeben. "Die können heftig werden, und man muss in den kommenden Monaten noch damit rechnen", weiß Renate Rana. Hinzu komme das momentan regnerische nasskalte Wetter. "Im April ist es normalerweise trocken und warm in Nepal. Die, die können, versuchen deshalb, Kathmandu zu verlassen und in den Süden des Landes zu kommen, wo es wärmer ist und die Versorgungslage besser." Mit Schaudern denkt Renate Rana an die Situation in vielen Bergdörfern, wohin "bis jetzt noch kein Hilfetrupp hat vordringen können. Hubschrauber sind wohl darüber geflogen und berichten, dass in vielen kleinen Orten alles in Schutt und Asche liegt".

Renate Rana gibt der nepalesischen Regierung eine Teilschuld für das Ausmaß der Katastrophe. "Sie hat es versäumt, einen Notfallplan aufzustellen, obwohl bekannt gewesen ist, dass ein Erdbeben wegen der Plattenverschiebung jederzeit drohen kann." Für ausländische Hilfsorganisationen sei es im Moment sehr schwierig, effektiv Hilfe vor Ort zu leisten. "Der einzige Flughafen in Kathmandu ist klein und völlig überlastet im Moment. Hilfsflugzeuge müssen teilweise wieder abdrehen." Zudem sei der Flughafen beschädigt worden.

Besonders Facebook werde im Moment genutzt, um Vermisste aufzuspüren. "Uns bleibt hier nur übrig, Gelder zu sammeln und diese mögichst schnell so zu tansferieren, dass unser Mitarbeiter Notleidenden helfen kann. Viele haben alles verloren, besitzen nur noch, was sie am Leib haben. Falls die ersten Geschäfte wieder öffnen, könnten sie sich so wenigstens mit dem Nötigsten versorgen", hofft Renate Rana.

Die Organisation "Hilfe-fuer-Nepal" könne nur den Geldtransfer schultern. "Ärzte oder Krankenschwestern, die nach Nepal fliegen möchten, oder Menschen, die Kleidung oder Verbandsmaterial verschicken wollen, wenden sich an die nepalesische Botschaft in Berlin, die wohl Möglichkeiten hat, Sachgüter zu transferieren und Helfer zu vermitteln", erklärt sie.

Retate Rana befürchtet, dass nun eine Lawine des Elends auf das ohnehin schon arme Land zurollen wird, weil durch das Beben Weltkulturstätten zerstört wurden, die Touristen angezogen haben. "Welcher Tourist reist schon in ein zerstörtes Land?", gibt sie zu denken. Sie glaubt, dass der Mittelstand, der sich wenigstens teilweise aufgrund des Touristmus aufbauen konnte, erneut in die Armut abrutschen könnte. "Ich sehe einen großen Ansturm auch auf unsere Organsation zukommen", sagt die Freibergerin. "Ich hoffe, dass das hier wahrgenommen wird. Was helfen kann, sind Patenschaften, die einem Kind zum Beispiel einen Schulbesuch samt Schulspeisung ermöglichen. Das kostet den Paten 30 Euro im Monat." Nur durch langfristige Hilfe sieht sie die Möglichkeit, letztlich die Not in Nepal auf Dauer zu lindern. Sobald es wieder reguläre Flüge gibt, will Renate Rana selbst nach Nepal fliegen, sagt sie.

28.04.:
Wie wir soeben erfahren haben ist unser Mitarbeiter Kamal Rupakethi und seine Familie unversehrt.

26.04.:
Spendenaufruf

Liebe Mitglieder und Freunde des Vereins,
Liebe Freunde Nepals,

wie ihr sicher alle aus den Medien erfahren habt, hat gestern in Nepal ein verheerendes Erdbeben stattgefunden. Das Epizentrum war nur knapp 80km von Kathmandu entfernt. Die Zahl der Opfer steigt stündlich und noch ist keine Ende in Sicht, da aus den entlegeneren Regionen noch keine  Informationen vorliegen.

Auch wir können noch nicht sagen, ob unter den Opfern Patenkinder und/oder deren Angehörige sind oder von welchen Zerstörungen sie betroffen sind. Auf Grund der größtenteils zerstörten Infrastruktur ist eine Kommunikation momentan nur sehr schwer möglich. Wir hoffen aber Informationen zu bekommen, sowie die Kontaktmöglichkeiten wieder hergestellt sind. Sobald wir Informationen haben, werden wir sie auf unserer Homepage veröffentlichen.

Wir können aus logistischen Gründen keine Hilfsgüter nach Nepal bringen, es besteht dafür aber eine Möglichkeit über die nepalesische Botschaft in Berlin. Inzwischen beginnt nun auch die internationale Hilfe anzulaufen.

Wir möchten den Opfern der Katastrophe mit einer Nothilfe und  beim Wiederaufbau  finanziell  beistehen. Dafür benötigen wir Eure Hilfe.
Wir möchten nochmals darauf hinweisen, dass wir unsere Verwaltungskosten selbst tragen, sodass alle Spenden in voller Höhe bei den Bedürftigen ankommen. Wir bitten um Spenden auf unser Vereinskonto:

Förderkreis Hilfe für Nepal e.V.
BW Bank
IBAN: DE04 6005 0101 7818 5003 93
BIC:   SOLADEST600
Verwendungszweck „Erdbebenhilfe“

Dr. med. B.N. Rana
Vorstand


Für alle die den Verein unterstützen wollen, können sich den Spendenaufruf runterladen und ausdrucken: Der Spendenaufruf

01.01.:
In diesem Jahr feiert der Verein sein 25-jähriges Bestehen & die neue Hompage geht online.


2011:
Die Bilder vom Patenkindertreffen 2011 in Kathmandu sind nun online.


2010:
Vorankündigung zur 6. Deutsch-Nepalesische Ärzte- und Psychologen-Tagung "Hypnose, Schmerz, Trauma, Rehabilitation, Ayurveda & Schamanismus" die vom 02. bis zum 12.05.2011 in Nepal statt findet. 


2009:
Am 06.12. ist der Verein auf dem Freiberg Weihnachtsmarkt mit einem Stand vertreten. Es werden diverse Artikel auf Nepal zum Verkauf angeboten. Für das leibliche Wohl gibt es Gewürztee und eine Spezialität aus Nepal.


2008:
Weihnachtsbazar:

Auch in diesem Jahr besteht wieder die Möglichkeit beim Förderkreis Weihnachtseinkäufe zu tätigen. Wir haben einen Stand auf dem Künstlermarkt im GLASPERLENSPIEL in Asperg (Kelterstr. 5), am 15. und 16.11.2008. Paschmina Schaals, Christbaumschmuck, Tee, Räucherstäbchen, Reispapierprodukte, Plätzchen u.v.m. 
Wir freuen uns über zahlreiche Besucher.


Aus Nepal zurück, können wir auf eine sehr intensive Zeit mit einem sehr erfolgreichen Kongress zurückblicken. Es haben sich bis kurz vor Abreise noch Teilnehmer angemeldet, sodaß die Kongreßgruppe zum Schluß aus 270 Ärzten und Psychologen bestand (zzgl Begleitpersonen), dazu kamen dann noch über 60 Kollegen aus Nepal.

Wir hatten ein exzellentes wissenschaftliches Programm, in dem auch unsere Projekttage (Altenheim, Patenkinder) genügend Aufmerksamkeit fanden und spontane Aktionen, wie der Gala-Abend mit Eckhart von Hirschhausen und Patricia Klotz möglich waren.
Für nähere Informationen verweise ich auf den anschließenden Nachlese-Rundbrief von Bernhard Trenkle, in dem auch links zu den Arbeitspapieren der Workshops und Kurzfassungen der Vorträge enthalten sind.


Hier nun die Nachlese von Bernhard Trenkle:

Rottweil, 3.6.08

Liebe Teilnehmer des Kongress in Nepal,

diesen Rundbrief beginne ich im Fulbari-Hotel. Gitte und ich sind nach der Absage meines China-Workshops (Teilnehmer inkl. Organisatorin sind im Notfalleinsatz im Erdbebengebiet) plötzlich in die Gunst einiger freier Tage gekommen.
Wir genießen die Zeit im Fulbari. Das Hotel hier ist wirklich großartig und alle haben Spass daran, uns eine gute Zeit zu bieten. Nachdem ständigen Frust und Kleinkrieg im Yak&Yeti-Hotel – auch noch nach unserer Rückkehr aus Pokhara anläßlich der Projektbesichtigungen – ist das hier eine richtige Wohltat. Yak&Yeti war es dann auch ziemlich peinlich, dass ausgerechnet auf unserem Orga-Frühstückstisch erheblich angeschimmelter Toast gelandet ist. Das „peinlich“ hat nichts am absolut „kleinlich“ geändert, wann immer es um Geld ging. Wir haben Stunden verbraten, weil wir irgendwann prinzipiell keine kleinen Rechnungsirrtümer zu unseren Ungunsten mehr akzeptieren wollten. Wenn ich mal das Haha-Anekdoten-Handbuch eines Tagungsorganisators schreiben sollte, bin ich jedenfalls schon jetzt dem Yak&Yeti für gleich mehrere Kapitel dankbar. Zu meinem Geburtstag am 16.5. hat mir Yak&Yeti allerdings eine Schwarzwälder Kirschtorte spendiert, die sogar auch ohne das Kirschwasser überraschend gut war. Einen Ausschnitt der Brahmanen-Geburtstags-Zeremonie für mich ist auf der Tagungs-DVD zu sehen. Siehe weiter unten.
Im Fulbari war die Atmosphäre völlig anders. Nicht nur dass sie Gitte und mich für unsere 5 Ferientage in die Honeymoon-Suite „upgegradet“ haben. Auf der Rechnung haben sie uns dann auch noch nur 50 Euro die Nacht anstatt unseren 100 Dollar-Tagungspreis verrechnet. Der reguläre Preis für diese Suite wäre wohl irgendwo bei 200 Dollar die Nacht gelegen.
Snow Leopard hat uns ein 2-Tages-Trekking spendiert. Wir haben dann aus Konditionsgründen (und wegen unserer Honeymoon-Suite) nur einen Tag gemacht und diesen Tag in den Bergen mit privatem Guide sehr genossen.

Film-Dokumentation unserer Tagung auf DVD
Am Samstag vor der Tagung hatten wir eine Pressekonferenz. Kantipur TV war mit einem Kamera-Team vor Ort. Kamal Rupakheti hatte die tolle Idee dieses Team zu fragen, ob sie für uns die Tagung komplett begleiten und danach einen Film daraus machen. Sie haben das für 1000 Euro übernommen und sind auch mit ins Fulbari gefahren. Vorgabe: Jeder Referent sollte möglichst mal kurz im Film sein, die Events sollten eingefangen werden (z.B. Dreamgarden), etc. Deswegen waren sie auch vorbildlich immer wieder mal kurz in den Workshops. Der Film ist sehr gut geworden und das Anschauen macht Spaß. Die Kantipur-Leute haben lt. Kamal mehr als 2 volle Studiotage in den Zusammenschnitt investiert. Der Film ist 1 Std. 19 Min. lang. Wir haben also eine Tagungsdokumentation in Fernsehqualität. Auch Rolf Schmelzer, der ARD-Korrespondent, hat einen großen Teil des Films gesehen und ihn für „überraschend gut“ befunden. Das Ambiente des Yak und Yeti, das Gesamtkunstwerk Fulbari war für die nepalesischen Kollegen dann wohl wieder zu selbstverständlich. Das kommt im Film eher etwas zu kurz. Aber sonst ist das eine tolle Erinnerung für uns alle. Auch die Rafter sind mit einigen bewegten und „feuchten“ Szenen dabei. Und einer der Fernsehberichte, der auf Kantipur in den Nachrichten kam inkl. Interviews von Leuten auf der Strasse, ist auch mit auf der DVD.
Die Frage ist jetzt: Wie kommt die persönliche Kopie dieser DVD zu den Teilnehmern? Das ca. 200x Kopieren und bruchsichere Verschicken ist ohnehin ein etwas aberwitziges Unterfangen. Wer eine DVD davon will, der möge uns Euro 15 in einen Umschlag stecken und nach Rottweil schicken. Es macht für uns keinen Sinn, dafür Rechnungen/Quittungen zu schreiben und Zahlungseingänge zu kontrollieren. Den Referenten, die praktisch alle auf eigene Rechnung und Kosten in Nepal waren und ohne Honorar unterrichtet haben, werden wir jeweils eine DVD schenken. Wenn nach Bezahlung der Kosten noch was übrig bleibt, dann geht das zur Hälfte an die Nepal-Projekte und unser Team bzw. die Praktikanten, die diese arbeitsintensive Aktion durchführen werden.

Eckart von Hirschhausen und „Particia“ Patricia Klotz
Der Abend mit Eckart und „Particia“ ist uns in bester Erinnerung (auch davon ist etwas auf der DVD). Dieser Abend hat rund 2200 Euro erbracht. Wir haben die Einnahmen Eckart in die Hand gedrückt. Das Geld hat Eckart voll an die Hilfsprojekte gegeben und ich habe noch mitbekommen wie Eckart überlegt hat, was die sinnvollste Verwendung dieser Gelder ist.
Das neue Buch, aus dem Eckart vorgelesen hat, heißt:
„Die Leber wächst mit ihren Aufgaben“. Das Buch ist zu Recht ein Bestseller und hat sich in einem halben Jahr schon 100.000x verkauft!!! Das Buch ist sehr gut. (und war das einzige Buch, das ich nach Nepal mitgenommen habe.) www.hirschhausen.com (oder auch www.rehhuette.com) Auch sein Langenscheidt Wörterbuch: Arzt-Mensch/Mensch-Arzt ist sehr zu empfehlen.
Die CD von Patricia Klotz heißt „Kussecht“ und ist über www.patriciaklotz.de erhältlich für € 15,- pro Stück zzgl. € 3,- Versandkostenpauschale pro Postsendung. Habe bisher nur Ausschnitte gehört, die haben mir sehr gut gefallen – genauso gut wie ihr Auftritt in Kathmandu. Mailadresse: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Sur Sudha
Die beste und international bekannteste nepalesische Gruppe Sur Sudha, die für uns im Dreamgarden spielte, ist Ende Mai bis Ende Juni auf Europatournee (u.a. Wiesbaden, Bremen, Amsterdam). www.sursudha.com. Einer unserer Teilnehmer Werner Schüßler hat nun in Düsseldorf tatsächlich ein zusätzliches Konzert organisiert. Di. 17.6.08, 20 Uhr, € 10,- , Freizeitstätte Garath, Fritz-Erler Str. 21, 40595 Düsseldorf, Tel.: 0211/89 97551.
Am 18.6. spielen sie scheinbar auch in Köln. Wir wissen aber nicht wo. Weitere Auftritte in Wiesbaden, Bremen, Amsterdam und Paris.

Dreamgarden
Der Abend war wirklich traumhaft schön. Die Organisation hat einige überraschende Momente. Noch am Tage zuvor saßen wir mit dem Hauptverantwortlichen von Lowenbrau Nepal zusammen, der auch die Rechte an Pepsi, etc. hat. Er hat uns zugesagt, nicht nur einen Teil des Bieres sondern auch die Softdrinks zu sponsern. Alles war abgesprochen. Nur der Lastwagen kam erst um 22.30 bei uns am Dreamgarden an.
Jedenfalls mussten wir dann die Getränke auf die Schnelle von der Hotelerie vom Hotel Dwarika nehmen, die den Dreamgarden betreibt. Das war dann plötzlich ordentlich teuer. Dann hatten sich noch einige Leute eingeschlichen, die unsere Vorspeisen weggefuttert haben, bevor sie bei uns ankamen. Sie standen einfach strategisch günstig an der Stelle, wo die Tabletts mit Vorspeisen herein getragen wurden. (das waren 12 Leute, die zum Dreamgarden gehörten, aber zu der Zeit nicht im Dienst waren). Die Dreamgarden-Gastronomie stellte uns schließlich 360 Essen in Rechnung, obwohl von uns nur ca. 250 Tickets verkauft waren und einige unserer Tickettinhaber gar nicht zu unserem Abend erschienen waren.
Na ja, der Abend machte dann plötzlich ein Defizit von über 2000 Euro. Das Geld hätten wir auch lieber den Hilfsprojekten gelassen.
Auch die Yoga-Veranstaltung war leider ziemlich defizitär.

Yoga
Yoga haben wir auf Anregung von Teilnehmern ins Tagungsprogramm aufgenommen. Renate Rana hatte diese Idee zuvor bei einer unserer Planungssitzungen ebenfalls. Das nepalesische Organisationsteam war bemüht, dafür einen prominenten Vertreter zu bekommen und nicht irgendwen.
Wir sind in Rottweil nach unseren Infos davon ausgegangen, dass das Morgen-Yoga für uns kostenlos ist und der Yoga-Tag am Mittwoch zusätzlich zu bezahlen ist. Die Internationale Yoga-Schule von Dr. Gautam ging dagegen davon aus, dass wir pro Teilnehmer jeden Tag einige Dollar bezahlen und wir dem zugestimmt hatten. Irgendwo gingen wohl mal Infos verloren.
Die Yoga-Veranstaltung machte auf diese Art auch über 1000 Euro Defizit. Immerhin bleibt dieses Geld auch in Nepal, wenn auch nicht bei unseren Projekten. Dankenswerterweise haben einige unserem Aufruf, freiwillig etwas fürs Morgen-Yoga zu bezahlen, Folge geleistet.
Insgesamt war die Yoga-Veranstaltung ein attraktiver Bestandteil unserer Tagung.
Es kam in Nepal übrigens auch sehr gut an, dass wir nicht nur mit unserem Know-How kommen, sondern auch an nepalesischem Know-How wie Ayurveda, Yoga und Schamanismus interessiert sind und von nepalesischen Kollegen lernen. Auch in den Medien wurde das gewürdigt, wie man auf unserer DVD-Doku sehen kann. Der Vertreter des nepalesischen Außerministeriums hat sich bei unserer Eröffnungszeremonie bei mir dafür bedankt, dass ich darauf hingewiesen habe, dass die Wissensvermittlung in beide Richtungen laufen soll und nicht nur wir als die Wissenden ins Land kommen. Die Würdigung nepalesischen Know-Hows wurde sehr positiv vermerkt.

Projekte des Vereins Hilfe für Nepal e.V.
Am Freitag nach der Rückkehr aus Pokhara haben wir das Altenheim des Vereins Hilfe f. Nepal besichtigt. Dort wohnen alte Menschen, die zumindest einen kleinen eigenen finanziellen Beitrag zu ihrem Platz dort leisten können. Ebenso wohnen dort einige junge Mädchen, die in der Umgebung auf die Schule und das College gehen. Sie helfen bei der Führung des Hauses und Betreuung der Alten im Heim und wohnen dafür kostenlos.
Samstag folgte dann die Besichtigung des beeindruckenden sozialpsychiatrischen Projekts „Mary Knoll“ . Das ist eine absolut vorbildliche Einrichtung mit modernem Konzept. Dieses Projekt wurde von der Deutsch-Nepalesischen Hilfsgemeinschaft in Stuttgart 6 Jahre finanziert. Diese Hilfsgemeinschaft fördert grundsätzlich nur 6 Jahre lang und dann müssen die Einrichtungen aus Eigen- oder Landesmitteln finanziert werden. Da dies in dieser politischen und wirtschaftlichen Situations Nepals nicht möglich ist, verlängerte man außer der Regel die Förderung um ein Jahr. Das Budget ist ca. 7000 Euro im Jahr.
Renate Rana hatte folgende Idee: Wenn 60 Personen in Deutschland gegen Spendenbescheinigung 10 Euro im Monat geben dann ist dieses Projekt gesichert.
Denke, das sollten wir schaffen. Oder? (Siehe beiliegendes Formular)
Nach dieser Besichtung stand das Essen mit den Patenkindern und ihren Eltern auf dem Programm.
Da an diesem Tage große Demonstrationen mit Strassen- und Brückensperren waren erreichten wir auf abenteuerlichen Feldwegen das Mittagessen mit den Patenkindern und ihren Eltern. Dabei waren auch ehemalige Patenkinder, die unterdessen längst berufstätig sind.
Der Verein „Hilfe f. Nepal“ hat seit Jahren jeweils ca. 100 Kinder finanziell bei der Schul- und Berufsausbildung unterstützt. Das sind überwiegend Kinder und Jugendliche, deren Väter durch Krankheit, Unfälle oder den Bürgerkrieg der letzten Jahre verstorben sind. Ohne die Unterstützung des Vereins Hilfe f. Nepal müssten die Kinder dann die Schule/Ausbildung abbrechen. Es geht also überwiegend darum, dass Kinder ihre begonnene Ausbildung fortsetzen können. Zwei dieser ehemaligen Patenkinder sind z.B., unterdessen Dr.med, eines Physiotherapeut, es sind Künstler dabei und Leute in der Wirtschaft, etc. Gunther Schmidt hat auf unserer Tagung spontan die Patenschaft für 3 Kinder übernommen und mehrere Andere haben sich dem angeschlossen (die Familie Trenkle hat seit Jahren 5 Patenkinder, deren (Schul)ausbildung wir unterstützen).
Momentan hat Kamal Rupakheti 25 Kinder auf einer Warteliste. Teilweise unterstützt er diese Kinder kurzfristig aus einem Notfond bis sich ein „Pate“ findet.
Auf unserer Tagungs-DVD sind diese Projektbesuche ebenfalls dokumentiert. Unser Tagungs-Film endet mit den Aufnahmen einer Frau mit Kindern, deren Gesicht die Spuren schwerer Verbrennungen tragen. Der Verein Hilfe f. Nepal hatte damals dieser Frau die Operationen in Deutschland ermöglicht und den beiden Kindern die Schule bezahlt. (Der Mann hatte sich nach diesen schweren Verbrennungen von der Frau getrennt). Renate Rana hat am Rande der Projektbesichtigungen noch andere sehr berührende Geschichten erzählt. So hatte ein junger Mann ein Kiefertumor, der schließlich aus dem Mund rauswuchs. Die Eltern hatten ihn über Jahre in einem Holzverschlag im Garten gefangen gehalten, weil sie die Behandlung nicht bezahlen konnte, Der Verein Hilfe f. Nepal organisierte die Operation bei einem der weltweit führenden Chirurgen in Deutschland, der die Operation mit Rekonstruktion des Gesichtes und die Nachbehandlung kostenlos übernahm. Der Mann ist heute verheiratet und hat 2 Kinder (und hat eine Amnesie für seine Zeit im Bretterverschlag).
Legendär sind auch die Reisen, bei denen früher Bhabani und Renate Rana mit ihren Söhnen von Daimler gespendete Krankenwagen und Feuerwehrautos auf dem Landweg nach Nepal gebracht haben.
Beim Verein Hilfe f. Nepal (genauso wie bei der größeren Deutsch-Nepalesischen Hilfsgemeinschaft in Stuttgart) fließt das Geld mit wenig bis gar keinem Verwaltungsabzug direkt an die Projekte.

30.000-35.000 Überschuss für Hilfsprojekte
Von unserem Kongress werden nach gegenwärtigem Stand der Abrechnung ca. 30.000-35.000 Euro an die Projekte fließen. Dazu kommen noch weitere Beträge wie die Eintrittsgelder des Hirschhausen/Patricia Klotz-Gala-Abends plus die Spendenzusagen einiger Referenten und Teilnehmer.
Der Überschuss aus dem Kongress geht lt. Bhabani und Renate Rana zu großen Teilen in die Sicherung des Altenheims, weil dort der bisherige Großsponsor ausgefallen ist. Damit ist diese Einrichtung erst einmal für einige Jahre gesichert.
Einige der 25 Kinder auf der Warteliste für Patenschaften würden sich sicher über eine Ausbildungsmöglichkeit freuen und hoffen auf eine/n Paten/in.
Schön wäre es vor allem auch, wenn wir das sozialpsychiatrische Projekt Mary Knoll unterstützen könnten. Es wäre ewig schade, wenn dieses so gut geführte Projekt wegen des Fehlens von € 600 im Monat beendet werden müsste. Wenn 60 Leute jeweils 10 Euro im Monat an den Verein Hilfe f. Nepal bezahlen, dann ist das Projekt in sicheren Tüchern. Wir in Rottweil haben schon einen dieser Anteile übernommen.

Handouts/Arbeitblätter
Die Hand-Outs/Arbeitsblätter unserer Referenten stehen auf der Homepage www.meg-rottweil.de (unter Download)
(ich hoffe, dass ich nach dem Schreiben dieses Rundbriefes auch noch in der Lage bin, etwas von meinen eigenen Unterlagen ebenfalls dort abzulegen)

Teilnahmebescheinigungen
Die nepalesischen Kollegen haben prachtvolle Teilnahmezertifikate drucken lassen. Wer diese Teilnahmebestätigung möchte und sie in Nepal nicht bei uns abgeholt hat, möge uns einen mit € 1,45 (nach Deutschland; in die Schweiz und Österreich € 2,00) frankierten und adressierten DIN A4-Umschlag schicken oder den Gegenwert in Euro oder Fränkli beilegen. Dann können wir das gerne zuschicken. (Diese Prachtexemplare lassen sich nicht falten und deswegen nicht mit diesem Rundbrief verschicken)

Republik Nepal – Ende der Monarchie
Gestern wurde die Monarchie offiziell abgeschafft und die Republik Nepal ausgerufen. Die Feierlichkeiten sind voll im Gang. Alle Geschäfte geschlossen. Benzin gibt es momentan wohl überhaupt nicht. Telefonisch kommt man auch kaum noch durch. Wir sind wohl gerade noch rechtzeitig abgereist ohne bei der Abreise in Richtung Flughafen in Schwierigkeiten zu kommen. Vielleicht hätten wir sonst wie die Sikkhim-Fahrer ebenfalls die Organisationstalente von Snow Leopard gebraucht. Anscheinend war auf dieser Fahrt ein Streik der Taxi- und Busfahrer. Samden Sherpa flog dann hin und hat viele Rikschas organisiert, sodass die Gruppe unserer Sikkhim-Fahrer mit einer Rikschakarawane von 24 Rikschas unterwegs war. Das kam dann dort anscheinend sogar im Fernsehen. Wir bemühen uns, auch diesen TV-Film zu bekommen.

Dank
Wir bedanken uns für das tolle Feedback, das wir über viele Emails und auch schon mündlich vor Ort bekamen.
Beiliegend ein Feedbackbogen. Wir wären für die Rücksendung per Fax oder Post sehr dankbar. Das hilft uns, unsere Tagungen zu verbessern und unseren Referenten Rückmeldung zu geben.
Ich selbst hatte schon gezögert, diese Tagung 2008 anzuleiern. Nachdem die Tagung jetzt so toll lief bin ich doch froh, dass wir das in Angriff genommen habe. Die Garde der Jungmanager hat großartige freundschaftliche Kontakte zur nepalesischen Seite geschlossen. So ist es nicht ganz ausgeschlossen, dass es mal eine Fortsetzung geben wird.
Für die Probleme beim Bezahlen am Anfang mit Snow Leopard möchten sich Snow Leopard und auch wir noch mal entschuldigen. Wir hatten für unsere Rundbriefe offensichtlich nicht ganz korrekte Informationen bezüglich Der Bankensituation– vor allem nicht, wenn plötzlich rund 250 Leute auf einen Schlag zur Bank laufen. Snow Leopards Logik war im Prinzip sehr fair: „Wir wollen Barzahlern keine Kreditkartengebühren berechnen wie es viele jetzt machen“. Wenn wir das vorab gewusst hätten, dann hätten wir das in die Rundbriefe geschrieben und alle hätten entweder Bares mit sich schleppen können oder sich vorab schon für die Kreditkartengebühr entschieden. Dazu kam, dass merkwürdigerweise das Yak&Yeti die Aufgabe der Bezahlung relativ kurzfristig an Snow Leopard „abdrückte“. Samden Sherpa war wohl ziemlich ärgerlich, dass seine Mutter Yankila sich das hat aufs Auge drücken lassen. Zudem hatte Snow Leopard darauf verzichtet, die übliche Provision zu kassieren und uns den Sonderpreis des Yak&Yeti ohne Agentur-Aufschlag gab.
In Anbetracht der Komplexität unseres transkulturellen Unterfangens sind die Probleme noch im einigermaßen überschaubaren Rahmen geblieben und wie das vielfältige Dankesfeedback zeigte, hatten die meisten eine tolle Zeit auf unserer Tagung und in Nepal.

Fotos
Wer besonders schöne Fotos/Filme hat, die für uns Organisatoren interessant sind, der kann uns diese sehr gerne schicken. Fotos sammeln und weiterleiten an alle ist von den Datenmengen her völlig ausgeschlossen.

Neues Institutsprogramm
Anbei eine Übersicht/Anmeldeformular zu unserem Programm 2008/2009. Da sind viele neuen Workshops auch mit unseren NepalreferentInnen dabei. Die nächsten Wochen werden auf unserer Homepage www.meg-rottweil.de die Beschreibungen ergänzt. Ein großer Teil liegt dort schon vor.
Unser nächstes Großprojekt ist die Kinderhypnotherapietagung Ende Okt. 2009 in Heidelberg. Da haben wir schon jetzt über 600 Anmeldungen. (www.kindertagung.de)

Zukunftspläne
Voraussichtlich in den allerletzten Tagen des Jahres 2008 werde ich ein Einführungsseminar in Klinischer Hypnose in Kathmandu halten. Auch andere Kollegen wie Mark Jensen, Arreed Barabasz und Ciara Christensen aus den USA und einige unserer deutschen Kollegen haben angekündigt nach Nepal zu reisen, um dort Seminare zu halten. Die nepalesischen Kollegen sind jedenfalls sehr interessiert, mehr über unsere Ansätze zu lernen.
Vom 9.-11. Januar 2009 organisiert übrigens die Indische Hypnose-Gesellschaft eine internationale Konferenz in Baroda/Vadodara, bei der wohl der Dalai Lama die Eröffnung machen und einen Vortrag halten wird. Ab 2.1. gibt es bereits Workshops.
Einige von uns wie Klaus und Brigitte Hüllemann, Bhabani und Renate Rana sowie Gitte und Bernhard Trenkle beabsichtigen diese Konferenz zu besuchen. (www.hypnotherapyconferencejan2009.com)

Deutsch-Nepalesische Hilfsgemeinschaft e.V.
Kamal Rupakheti, der uns so großartig bei der Tagungsorganisation unterstützte, ist hauptamtlich für die Deutsch-Nepalesische Hilfsgemeinschaft e.V. Stuttgart im Einsatz. Für den Verein Hilfe für Nepal arbeitet er seit Jahrzehnten ehrenamtlich. Wer über die Projekte des Deutsch-Nepalesischen Hilfswerks, z.B. die „Children of Nepal“, etwas wissen möchte, der kann sich über www.dnh-stuttgart.org informieren. In Pokhara waren viele von uns bei der Projektbesichtigung „Children of Nepal“ dabei. Das ist ein Projekt für die unterste Kaste der Dalits, der Unberührbaren. Kamal war sehr beeindruckt und berührt, wie viele unserer Teilnehmer sich für dieses Projekt interessiert haben.
Dieser Verein hat jedes Jahr einen außerordentlich schönen Nepal-Kalender (diesen kann man auch über die Homepage beziehen).

Einige Zusatzinfos von der Homepage dieses Hilfswerkes:
07.06.08 | DNH-Mitgliederversammlung
DNH-Mitgliederversammlung in der Cafetria der Fa. Trelleborg in der Handwerkstr. 5-7 in 70565 Stuttgart-Vaihingen. Interessierte Gäste sind herzlich willkommen. Samstag 07.06. ab 10 Uhr.
22.-23.11.08 | Sa.-So. | Großer Nepalbazar
Großer Nepalbazar in der Cafeteria der Fa. Trelleborg (früher Busak & Shamban) in der Handwerkstr. 5-7 in 70565 Stuttgart-Vaihingen.
Sa, 22. November 2008: 10 – 18 Uhr / So 23. November 2008: 11 – 17 Uhr
Children of Nepal working with DALIT girls (untouchable).
www.dnh-stuttgart.org
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! 

Viele Grüße unterdessen wieder aus Rottweil,

Bernhard Trenkle
+ das ganze Team: Andreas Trenkle, Daniel Bass, Martin Schidlo, Melchior Fischer und Laura Siegel, von denen einige unterdessen wieder an ihren Studienorten sind. 

Alle Kongressteilnehmer die diese Nachlese von Bernhard Trenkle bekommen haben, haben auch noch das folgende Formular bekommen:
form

 

Liebe Mitglieder, Pateneltern und Sponsoren,

zunächst möchten wir uns herzlich bei Ihnen für Ihre Unterstützung bedanken und Ihnen für das Neue Jahr alles Gute wünschen.

Rückblickend auf das vergangene Jahr können wir für unseren Verein eine positive Bilanz ziehen. Dank Ihrer Hilfe sind insgesamt 98 Kinder und Jugendlich in Schulausbildung, einige besonders Begabte sogar im College und Universität. Auch konnte manche Berufsausbildung abgeschlossen werden und ehemalige Patenkinder arbeiten nun als Krankenschwestern, Physiotherapeuten oder Angestellte. Auch zwei Fachärzte konnten ihr Studium dank einer Patenschaft absolvieren und arbeiten nun an staatlichen Kliniken in Nepal.
Bei einem unserer Besuche in Nepal im letzten Jahr trafen wir einige „unserer“ Patenkinder, darunter zwei taubstumme Jungen, die nun dank Patenschaft eine spezielle Einrichtung besuchen können und uns stolz demonstriert haben, dass sie bereits Lesen und Schreiben gelernt haben.

Erfreuliches gibt es auch von unserem Alten- und Mädchenwohnheim zu berichten. Inzwischen leben 5 alte Menschen und 9 junge Mädchen im „Abenteuerland“ und fühlen sich dort sehr wohl. Die Mädchen stammen alle aus dem Terai, dem Süden Nepals, der am stärksten von maoistischem Terror betroffen war und immer noch ist. Die Mädchen besuchen teils die benachbarte Schule um Abitur zu machen oder machen eine Berufsausbildung in Kathmandu. Betreut werden sie von einer ehemaligen Internatsleiterin, die jetzt im „Abenteuerland“ als Heimleiterin angestellt ist. Die Kosten für Schule, Schulmittel und Lebensunterhalt bestreitet unser Verein, wogegen die alten Menschen einen monatlichen finanziellen Beitrag zu ihrem Heimaufenthalt leisten.
Inzwischen wurden auch Gemüsegärten angelegt, die von den Mädchen betreut werden und der Heimküche zugute kommen.
Um für die laufenden Kosten des „Abenteuerlands“ eigene Einnahmequellen zu erschließen, möchten wir einen eigenen Copyshop mit Internetcafe einrichten. Bei einer benachbarten Schule mit 1600 Schülern ist sicher ein Bedarf vorhanden, der so eine Einrichtung lohnend macht.
Hier sind wir noch auf finanzielle Unterstützung angewiesen.

Ein Plus brachte auch unser Weihnachtsbasar in den Räumen der Firma Hofmeister in Bietigheim, allerdings ist noch genügend Material (Pashmina-Schals, Reispapierprodukte, T-Shirts u.v.m.) übrig, um nochmals einen kleinen Basar abzuhalten. Ein Einkauf in diesem Bestand ist natürlich nach Absprache auch möglich.

Ein großes Projekt, dessen finanzielle Erträge auch dem Alten- und Mädchenwohnheim zugute kommen sollen, haben wir für dieses Jahr ausgearbeitet:

Deutsch-Nepalesische Ärzte- und Psychologentagung in Kathmandu 

Vom 5.-10.Mai 2008 findet in Kathmandu, die 5. Deutsch-Nepalesische Ärzte- und Psychologentagung statt. Zum 2x nach 2000 ist dabei das Schwerpunktthema: Hypnose, Traumatherapie, Schmerz und Rehabilitation.
Dabei treffen sich westlich ausgebildete Ärzte und Psychologen, führende Ayurveda-Mediziner und auch Schamanen der traditionellen Volksmedizin des Himalayas.
Neben einigen der führenden Hypnose- und Traumatherapeuten aus Deutschland, Europa, den USA, Südafrikas und Australiens werden auch Gesundheitswissenschaftler, Gehirnforscher und Ethnologen auf der Tagung unterrichten. Die Tagungssprachen sind deutsch und englisch.
Vom 12.-14.5.08 findet in Pokhara eine Nachkongress-Tagung statt.
Veranstaltet wird die Tagung wie schon 1990 und 2000 vom Verein „Hilfe für Nepal“ und dem Milton Erickson Institut f. Klinische Hypnose in Rottweil. Es besteht vielfältige Gelegenheit Projekte des Vereins Hilfe für Nepal (Altersheim, Psychiatrie, Waisenhaus) und weitere medizinische Institutionen wie das akademische Lehrkrankenhaus der Universität Kathmandu oder führende Ayurveda-Mediziner zu besuchen.
Es sind bereits über 250 Teilnehmer aus Europa, USA und weiteren westlichen Ländern angemeldet. Dazu werden noch die nepalesischen Kollegen und auch einige Teilnehmer aus Indien und China erwartet.
Deutschland und Nepal feiern im Jahre 2008 das 50-jährige Jubiläum der deutsch-nepalesischen diplomatischen Beziehungen. Das gibt der Tagung zusätzlich eine besondere Bedeutung.

Wir waren selbst überrascht, dass unser Kongress auf so viel Interesse gestoßen ist und hoffen auf gutes Gelingen und Unterstützung für unsere Projekte.

Noch eine Information für alle, die nicht an unserer Mitgliederversammlung teilnehmen konnten: Es wurde auf Wunsch von unserer Kassiererin Frau Steckling eine Erweiterung des Vorstandes beschlossen, die das Amt des stellvertretenden 2. Vorstands betrifft. Hier wurde Frau Renate Rana gewählt.

Zum Schluss noch eine Bitte:
Nicht alle Mitglieder, die keine Patenschaft haben, haben den jährlichen Mitgliedsbeitrag von € 40.- überwiesen – bitte überprüfen und gegebenenfalls nachholen!
Wir danken nochmals für Ihre Hilfe,

mit herzlichen Grüßen

Dr. med. B.N. Rana
Vorstand


2007:
Einladung zum Nepal-Bazar am 01.12.2007 in der Räumen der Fa. Möbel Hofmeister in Bietigheim-Bissingen:
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2005:
Dafür das unser Weihnachtsbazar, auch in diesem Jahr, wieder ein voller Erfolg geworden ist, möchten wir uns bedanken bei: 


für die musikalische Begleitung
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für die Getränkespende
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für ihren Beitrag zum Bazar
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für den kostenlosen Transport der Waren für den Bazar
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für den Einkaufsgutschein
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Frau Shalini Dewan, für das indische Teesortiment und bei allen unseren Mitgliedern und Freunden, die tatkräftig geholfen haben, für den Bazar gespendet haben, Kuchen gebacken haben, für Dekoration sorgten, Kartoffelsalat machten und viele, viele Zwiebeln geschält und geschnitten haben .