Förderkreis Hilfe für Nepal e.V.

Artikel

Aus der Ludwigsburger Kreiszeitung vom 19.10.2010:
lkz 19102010

Aus der "Bietigheimer Zeitung" vom 15.10.2010:

Über eine Million Euro gesammelt

9020101015175916"Förderkreis Hilfe für Nepal" feiert 20-jähriges Bestehen - Gründung auf einem Bierdeckel 
Im Jahr 1990 wurde der Verein "Hilfe für Nepal" gegründet. Seitdem konnte der Förderkreis Einiges bewegen. Über eine Million Euro wurden gesammelt und für verschiedenste Zwecke vor Ort eingesetzt. 
Pur spendete den Großteil des Geldes für den Bau eines Altenheimes in Nepal und bis Heute haben alle Bandmitglieder Patenkinder in Nepal.

Alles begann vor 20 Jahren im Glasperlenspiel in Asperg. Die Krankenschwester Christine Hofmann berichtete von ihrer ehrenamtlichen Arbeit in Nepal, einem der ärmsten Länder der Welt. Sie hatte dort eine Armenapotheke aufgebaut. "Als Frau Hofmann dann von ihrem nächsten Projekt, dem Bau einer Station für Brandverletzte, erzählte, war für uns klar, dass wir sie unterstützen wollen", sagt Karl-Heinz Maile aus Sachsenheim. Uns - damit meint Maile auch Udo Lipp aus Löchgau und den mittlerweile verstorbenen Horst Maßholder, einer der Gründungsväter des Glasperlenspiels. Die Gründung des Vereins wurde noch am selben Abend auf einem Bierdeckel festgehalten. "Jeder, der unterschrieb, verpflichtete sich, 500 Mark jährlich zu spenden", erinnert sich Maile. 

Der Verein lief zunächst unter dem Namen "Förderkreis Christine Hofmann". Nachdem die Krankenschwester nach Deutschland zurückgekehrt war, wurde die Organisation im Jahr 1992 in den "Förderkreis Hilfe für Nepal" umbenannt. Zu Beginn stand vor allem die finanzielle und materielle Hilfe in Form von Medikamenten und Hilfsgütern wie Brutkästen oder Rollstühlen im Vordergrund. Der Transport der Hilfsmittel erfolgte per Schiff, Flugzeug oder durch einen selbst organisierten Überlandtransport. Vier bis acht Wochen dauerten die 10 000 Kilometer langen Trips von Deutschland nach Nepal, die stets von Vereinsmitgliedern realisiert wurden. 

"Das sind die Eindrücke, die bleiben. Das waren schon tolle Erlebnisse", erinnert sich Frank Rana, der selbst an mehreren Hilfsguttransporten teilnahm. Sein Vater, der gebürtige Nepalese Dr. Bhabani Rana, ist ebenfalls ein Mann der ersten Stunde des Hilfsprojekts und steht diesem seit 1994 vor. "Bei den Überlandtransporten ist immer alles angekommen, es gab keine Verluste", versichert Frank Rana. 

Die materielle Unterstützung steht mittlerweile nicht mehr im Vordergrund des Förderkreises, auch weil der Transport mittlerweile schlicht zu teuer und vor allem auf Grund der angespannten, politischen Lage rund um Nepal zu gefährlich sei. 

Der Schwerpunkt liegt heute auf der Vermittlung von Patenschaften und auf der finanziellen Unterstützung des Altenheims "Abenteuerland". Der Bau dieser Einrichtung wurde durch eine großzügige Spende der Bietigheimer Musikgruppe "Pur" ermöglicht, im Jahr 2000 wurde der Bau feierlich eingeweiht. 

Mit Hilfe von Patenschaften sollen Kindern der Lebensunterhalt und die schulische Ausbildung finanziert werden. "Kinder dienen ihren Familien auf dem Land vorrangig als Arbeitskraft, da bleibt keine Zeit für die Schule", sagt Frank Rana. Mit 40 Euro monatlich wird der regelmäßige Gang zur Schule ermöglicht, wobei der Schulweg vor allem für Kinder aus ländlichen Regionen bis zu zwei Stunden Fußmarsch bedeuten kann. Bildung ist ein wertvolles Gut in Nepal, rund 50 Prozent der über 14-jährigen sind Analphabeten. Umso erfreulicher ist, dass der Förderkreis momentan 123 Patenschaften unterhält. Die Paten werden von ihren Patenkindern selbst auf dem Laufenden gehalten, und der Einsatz der finanziellen Mittel wird vor Ort kontrolliert. 

Nicht ohne Stolz berichten die Verantwortlichen, dass bislang über eine Million Euro gesammelt und unmittelbar vor Ort eingesetzt werden konnten. Der Förderkreis, der aktuell rund 100 Mitglieder hat, plant im nächsten Jahr die Durchführung der mittlerweile sechsten deutsch-nepalesischen Ärzte- und Psychologen-Tagung, bei der "hochkarätige Überzeugungstäter", wie Frank Rana sie beschreibt, für den guten Zweck referieren. 

Das 20-jährige Jubiläum feiert der "Förderkreis Hilfe für Nepal" am Sonntag in Freiberg. Geladen sind Sponsoren, Paten und alle, die die Organisation bisher unterstützt haben und in Zukunft unterstützen werden. Bhabani Rana wünscht sich für die nächsten 20 Jahre, "dass alles noch besser als bisher läuft und wir noch mehr Kinder fördern können". 

von Sebastian Knierim 

Aus der Ludwigsburger Kreiszeitung vom 12.10.2010:
LKZ 12102010

Aus dem M.E.G.aphone Ausgabe 41/2008:
meg

Aus den Freiberger Nachrichten vom 29.11.2007:
FN291107

Aus der Ludwigsburger Kreiszeitung vom 29.11.2007:
LKZ291107

Aus der Bietigheimer Zeitung vom 20.12.05: 
BHZ201205

Aus der Ludwigsburger Kreiszeitung vom 19.12.2005: 
LKZ191205

Aus der "Bild am Sonntag" vom 27.05.01:
BamS1

Aus "The Rising Nepal" vom 27.03.01: 
rising1

Aus dem "Independent" vom 29.03.00:
in290300

Aus dem "Independent" vom 15.03.00:
in150300

Aus den "Freiberger Nachrichten" vom10.12.98:
frn101298

Aus der "Ludwigsburger Kreiszeitung" vom 08.12.98:
lkz081298

Aus dem "Journal 54 (Informationen aus dem Daimler-Benz Werk Rastatt)" Ausgabe 3/98:
journal54

Aus dem "Independent" vom 22.01.97:
in220197

Aus den "Freiberger Nachrichten" aus dem Jahre 96:
frn

Aus den "Freiberger Nachrichten" vom 21.11.96:
frna211196

Artikel aus der "Bietigheimer Zeitung" vom 29.05.95:
bhz290595

Aus der "Südwestumschau" vom 29.05.95:
sw290595

Aus den "Stuttgarter Nachrichten" vom 19.04.95:
stn190495

Aus dem "Independent" vom 13.01.93:
indep130193

Aus den "Freiberger Nachrichten" vom 22.10.92:
frn22.10

Aus dem "Independent" 01.01.92:
in010192

Aus der "Kornwestheimer Zeitung" vom 30.10.91: 
2kwh301091
kwh301091